Castellani war der italienische Juwelier, der Mitte des 19. Jahrhunderts das „archäologische Revival“ initiierte.

 

Der Gründer, Fortunato Pio Castellani, eröffnete 1814 sein Geschäft in Rom. 1826 lernte er seinen Mitarbeiter Michaelango Caetani bei einem Vortrag kennen. Er sprach über das Nachbilden des Aussehens antiken Goldes.

 

In den frühen 1830er Jahren begann Fortunato Pio mit der Herstellung von Schmuck im archäologischen Stil. Er war in der Lage, die Erscheinung und Haptik von alten Stücken mit Granulation, Drahtarbeit und anderen alten Arbeitstechniken nachzubilden. Solche Techniken waren scheinbar seit Jahrhunderten verloren und wurden in einem abgelegenen Gebiet des Apennins wiederentdeckt.

 

In den 1860er Jahren eröffnete er sein Geschäft auf den Champs Elysées in Paris, stand in der Gunst von Napoleon III, dem er eine Sammlung von Castellani Schmuck schenkte. Die Firma war jetzt auch für die Verarbeitung von antiken, mittelalterlichen und modernen Intaglios und Kameen bekannt. Sie verwendeten ägyptische Skarabäen und Mikromosaike in ihren Stücken. Die Kreationen des Unternehmens feierten Höhenflüge.

 

Castellani und Giuliani, ein weiterer berühmter Juwelier dieser Zeit, arbeiteten für den Royal Court in London durch Robert Philips und andere britische Juweliere, die akkreditierte Lieferanten waren. Schmuck, der vom Royal English Court in Auftrag gegeben wurde, trug eine limitierte und exklusive Herstellermarke.

 

Viele Werke von Castellani und Giuliano sind heute in internationalen Museen wie dem Victorian Albert Museum, London, dem Etrusco National Museum di Villa Giulia, Rom, dem Metropolitan Museum of Art in New York und vielen anderen Museen der Welt präsent.

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