Um 1892 machten sich zwei der Brüder Lacloche, Jules und Léopold, auf den Weg nach Paris und eröffneten Lacloche Fréres, während Jacques und Fernand auf der Suche nach Ruhm und Reichtum in die Neue Welt segelten. Nach ihrer Rückkehr nach Europa eröffneten Jacques und Fernand in Madrid eine neue Niederlassung, Lacloche et Cie, die in Paris geschaffenen Schmuck verkaufte und schnell eine treue Anhängerschaft unter der spanischen Aristokratie entwickelte. Bald zierten die Brüder Lacloche die gekrönten Häupter Europas in einigen der schönsten Juwelen der Zeit. Zu ihrer Klientel gehören Königin Alexandra, Seine Majestät Georg I., König von Griechenland, Napoleon III. und Kaiserin Eugénie sowie Alfons XII. von Spanien, seine Mutter und seine Ehefrau, um nur einige zu nennen.

 

1919 tritt Jacques Jr. zunächst in Paris in die Firma ein und zieht dann nach London, um die Filiale zu führen. Einige Jahre später eröffnen Fernand‘s Sohn, Henri und Jacques (ein weiterer Jacques) ein Büro an der Fifth Avenue in New York City. Von ihrem Büro an der Fifth Avenue aus konnten sie die Fühler nach Hollywood ausstrecken und zierten bald die Filmstars mit ihren fabelhaften Kreationen.

 

Unten, aber nicht draußen – Neffe Jacques Lacloche (Sohn des ursprünglichen Jacques und entschieden kein Glücksspieler) eröffnet 1933 ein gleichnamiges Geschäft und auf mysteriöse Weise taucht Lacloche Fréres in London mit Schmuck von Jacques wieder auf. Gerade im richtigen Alter, als das ehemalige Geschäft scheiterte, war dies eine glückliche Fügung für die Familie, da er in der Lage war, den Ruf des Unternehmens wiederherzustellen.

 

Jacques‘ Geschäft florierte und seine Designs, die an der Exposition internationale des Arts et Techniques 1937 gezeigt wurden, werden mit grossem Lob bedacht. Bald hat er Standorte an der Place Vendôme und in Cannes. Jacques pflegt den Kontakt zu den Reichen und Berühmten und gewinnt Auszeichnungen auf internationalen Ausstellungen. Um 1967 verlässt Jacques nach der Erkundung anderer Kunstrichtungen mit Ausstellungen an der Place Vendôme die Schmuckbranche und schließt das Geschäft. Der Standort in Cannes wird in Galerie J. Lacloche Édition umbenannt und bietet Lacloche-Schmuck sowie Schmuck weiterer Schmuckkreateure an. 1999 stirbt Jacques Lacloche.

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